
Welche Versicherungen sind wirklich nötig? Heute wird man mit Begriffen wie Riester Rente, Rürup Rente, Privathaftpflicht Versicherung, Private Krankenversicherung und Unfallversicherung nur so zugeschmissen. Und um die Verwirrung noch perfekt zu machen, ist dann manchmal auch noch unter anderem die Rede von Britische Policen.
Doch was haben die Britische Policen überhaupt mit uns zu tun? Das werden sich jetzt sicher einige fragen. Eigentlich recht viel, denn seit ca. 13 Jahren ist Europa auch für Versicherungsanbieter grenzenlos geworden. Das heißt, dass auch ausländische, also auch die britischen Versicherer, ihre Produkte, also ihre Versicherungen, auch im Ausland und damit auch hier in Deutschland anbieten dürfen. Und im Fall der Briten ist es sogar so, dass sie eine vergleichsweise sehr hohe Rendite ihren Anlegern bieten können. Denn es ist je nach Anlageart möglich, eine Rendite von 8-12% zu haben. Diese hohe Rendite ist zwar auch sehr hoch, doch dass ist nicht das einzige Plus der Britische Policen. Denn die Britischen Policen sind eigentlich relativ risikolos, weil der Versicherte volles Rücktrittsrecht mit Geld-zurück-Garantie bis zu 30 Tage nach Erhalt der Britischen Police hat. Das heißt genau, der Versicherte kann die Versicherung auch nach Abschluss noch mal genau in Ruhe über prüfen, sobald er die Versicherungspolice vorliegen hat.
Nach Britischem Recht ist es auch möglich, dass der Versicherer bis zu 100% des Anlagevermögens in Aktien investieren darf, allerdings beträgt dieser Wert, abhängig von den gegebenen Garantien in der Praxis meist nur 60-70%, was aber immer noch deutlich höher und mehr ist, als bei den meisten deutschen Lebensversicherungen.
Die Britische Police ist durch eine sehr geringe monatliche Mindesteinzahlung auch für weniger finanzkräftige Kunden geeignet, aber auch Einmal- bzw. Depotzahlungen sind möglich.
Besonders positiv an der Britischen Policen ist, dass sie auch eine Kapitalgarantie bieten, so dass der Wert einer Police niemals tiefer fallen kann, als er einmal ist.