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Politik im Wandel der Zeit

Fest steht, dass der Mensch ein Rudeltier ist, darum haben schon unsere ältesten Vorfahren immer wieder Interessenkonflikte innerhalb der bestehenden Gruppe lösen müssen. Da diese Disparitäten einer Lösung bedurften, wurde nach und nach klar, dass es jemanden geben muss, der endscheidet, was richtig und falsch, Recht und Unrecht ist. Die ersten und einfachsten Lösungsansätze waren, den besten Jäger als Führer zu bestimmen, der endschied wo, wann und was gejagt wurde. Parallel dazu gab es z.B. den Ansatz den oder die Ältesten walten zu lassen. Logisch: sie, die die meiste Ehrfahrung haben, müssen auch die besten Lösungen für die meisten Probleme und Fragen kennen.
Es gab auch noch weitere Gründe ein Herrscher zu sein, beispielsweise die Legimitation durch Gott, Führer eines ganzen Volkes zu sein. Oder die Vererbung. Eine bestimmte Ahnenreihe, die über Jahrhunderte die Macht besaß.

In verschiedenen Völkern gab es seit anbeginn der Zeit immer wieder einzelne Menschen, oder wie bei dem Triumvirat der Alten, mehrere Personen, welche die uneingeschränkte Machtbefugnis hatten, allerdings nur eine Interessengruppe vertraten. Und genau dies ist das Problem der Einzel- oder ‘Einzelinteressenherrschaft’. Die Griechen waren das einzige Volk, die diese Problematik schon um etwa 1000 v. Chr. erkannten und erste demokratische Formen in ihre Politik einbauten. Es gab eine Art Volksversammlung, bei der, was sehr wichtig war, die Stimme eines Jeden, egal aus welchem Stand er kam, gleich gewichtet war. Wie revolutionär diese Form der Politik damals war, vermochten die Griechen kaum zu ahnen…

Die Politik durchlief viele Weitere Herrschaftsformen, z.B. die Aristokratie, die Herrschaft der Reichen; die Monarchie, die am weitesten in Europa verbreitete Form der Machtverteilung, den Absolutismus, die Diktatur, den Kommunismus und viele Weitere. Doch die meisten dieser Formen der Politik waren nicht fähig ein gesamtes Volk zufriedem zu stellen, angefangen von der Anarchie in der Steinzeit bis zur Demokratie des 21. Jahrhunderts. Interessant ist die Frage, was nach der Demokratie, die eine noch recht junge Herrschaftsform im heutigen Sinne ist, kommen mag. Vor allem in Anbetracht des Klimaschutzes, der EU und den Vereinten Nationen, ist klar ein unumgänglicher Weg einer allumfassenden Weltpolitk zu vermuten.


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